Einladung: Infotreff "Sand- und Kiesabbau Astheim

Hallo LAMA - Freunde und Naturliebhaber und -bewahrer.

Am Sonntag den 17.2. trifft sich ein Aktionsbündnis zu einer Informations- und Aufklärungswanderung mit Pressebeteiligung in den Astheimerauen nach der

"Bördleingrube".

 

Treffpunkt unterhalb der Mainbrücke in Astheim um 13.30 Uhr oder 14:00 Uhr am Schild "Floßabfahrt" hinter der Bördleingrube.

 

Hintergrund:

 

Wir möchten verhindern, dass zwischen der Bördleingrube und Escherndorf ein neues Sand- und Kiesabbaugebiet entsteht. Damit würden minütlich LKWs durch Astheim fahren und unsere schöne Landschaft wäre zerstört. Der Stadtrat von Volkach hat diesem Wunsch auch schon Rechnung getragen und für das ganze Gelände bis nach Escherndorf einen Grünordnungsplan beantragt. Doch rechtlich verbindlich ist dieser aktuell nicht.

 

Deshalb will das Bündnis, bestehend aus Bund Naturschutz, LAMA, Bürgerinitiative Nordheimer Au, Grüne und Bürgerliste die Öffentlichkeit und die Bürger an der Mainschleife darüber informieren, dass sich etwas entwickelt, was nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

 

Kommt deshalb zu diesem Spaziergang mit Kind, Hund und Kegel, nehmt Freunde, Bekannte und

Verwandte mit, auch aus Escherndorf, Nordheim und Köhler, denn sie sind auch betroffen.

 

Also dann bis Sonntag

 

Elmar Erhard

1. Vorsitzender LAMA

LAMA informiert seine Mitglieder, Freunde und Unterstützer

Die Zukunft der Mainschleife im Blick

Wir hoffen, Sie sind gut im neuen Jahr angekommen. Wir blicken mit Zuversicht auf 2019, in dem wir uns wieder für den Erhalt unserer einmaligen Landschaft einsetzen werden. Diese Landschaft braucht Schutz vor Zerstörung durch Bauten und Ausbeutung, braucht Förderung der Lebensräume für Mensch und Tier, braucht Mitwirkung an der Gestaltung einer lebenswerten Umwelt.

 

Kontroverse war nötig im letzten Jahr, Mitwirken ist unser Motto im neuen Jahr. In der Mainlände, am Altmain in Astheim und in der Nordheimer Au stehen Entwicklungen bevor, die den Charakter der Flusslandschaft auch für Generationen nach uns verändern werden. Die Forderung nach einer Beteiligung der Bürger an diesen Entwicklungen ist legitim. Mitwirken setzt Information voraus - offen, ehrlich, umfassend. 

 

Das fordern wir von Verwaltung und Mandatsträgern. Erörterung, Diskussion, Abwägung und Kompromiss sind unsere Angebote für gemeinsames Gestalten von Zukunftslösungen unter Rücksichtnahme auf Umwelt, Natur und Landschaft. Dafür hat uns der Bürger ein starkes Mandat gegeben und in diesem – und nur in diesem Sinne, werden wir es ausüben.

 

Wir appellieren deshalb an alle Mitbürger, uns auch im neuen Jahr zu unterstützen. Werden Sie Mitglied bei LAMA, nehmen Sie Teil am Mitreden, Mitmachen, Miterleben und Mitgestalten – gerade für die Jugend ist das eine wichtige Sache.

Wer nichts sagt, wird nicht gehört - wer nicht fragt, bekommt keine Antworten - 

wer sich nicht rührt, wird nicht beachtet.

 

LAMA ist kein Selbstzweck, sondern die notwendige Bürgerplattform in Sachen Schutz der Landschaft – wir haben nur diese eine!

 

Bürgerinitiative Landschaftsschutz Mainschleife e.V.

Der Vorstand: Birgit Rottmann-Barth, Elmar Erhard


ARCHIV:

Unsere Bürger

Wir möchten das Mainufer auch in Zukunft noch zum Entspannen nutzen! Das Mainufer ist für alle da - für uns und die nächsten Generationen. 

Wir sagen NEIN zum Hotel auf Stelzen und wir sagen JA zu einem natürlichen Mainufer!

Unsere Gartenbesitzer

Volkacher Bürgerinnen und Bürger sollen ihre Schrebergärten, auf denen teilweise ein jahrhunderte altes Hausrecht liegt, wegen des geplanten Hotels aufgeben?  Wir sagen NEIN zum Hotel auf Stelzen und wir sagen JA zu glücklichen Bürgern und einem lebendigen Mainufer!


Touristen & Besucher

Gäste schätzen die unverbaute Natur am Wasser - auf jedem Postkartenmotiv aus Volkach ist Maria im Weingarten zu sehen und das soll auch so bleiben. Wir sagen NEIN zum Hotel auf Stelzen und wir sagen JA zum sanften Tourismus!

Unsere Natur

Seit 1969 ist die "Volkacher Mainschleife" Landschaftsschutzgebiet. Das Bayerische Landesamt für Umwelt sieht dieses Geotop als "wertvoll" an - wollen wir das opfern? Wir sagen NEIN zum Hotel auf Stelzen und wir sagen JA zum Werterhalt!